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Krafttier Falke

Krafttier Falke
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„Blitzschnell bin ich in der Luft, sehe alles, sogar wie Gott diese Welt erschuf.
Bin ich Wächter und Überwacher des göttlichen Plans, Mittler der Welten, Verbinder der Clans. 
In meinem Herzen der Spirit thront, in meiner Liebe die Erde wohnt.
Verbinde ich beide, geb ihnen Heimat in mir. Diese Heimat gewähr ich auch dir!
Denn wenn Himmel und Erde im Innen verbunden, beginnen des Lebens glückselige Stunden.
 Ich heb dich hoch zum Himmelszelt, zeige dir die Potentiale der inneren Welt. 
Lehre dich von oben auf die Dinge zu schauen, 
mit Klarheit und Weisheit in deine Führung zu vertrauen. 
Erhebe dich aus den Verstrickungen der materiellen Welt, ist sie doch nur geliehen, 
um Erfahrung zu machen, Liebe zu entfachen und dein Gegenüber als dein Ebenbild zu sehen. Frage dich mit innerem Ton: „Was ist es, das ewig in dir wohnt?“

Die Gattung des Falken ist weltweit verbreitet und umfasst ca. 39 Arten, 10 davon finden wir in Europa. Der Turmfalke ist der am häufigsten vorkommende Greifvogel und als Wintergast ist der Merlin recht oft zu sehen. Der Falke wohnt in der Regel auf weiten Freiflächen mit niedriger oder lückenhafter Vegetation, die auch im Hochgebirge zu finden sind. Als Nistplatz sucht er bevorzugt hochgelegene Plätze, wie Felswände, Gebäuden oder Bäumen auf. Falken selbst bauen allerdings keine Nester, was sie eindeutig von anderen Greifvögeln unterscheidet.  Sie brüten vorwiegend in den Nestern anderer Vogelarten oder bewohnen Löcher, Risse oder Kuhlen in der Landschaft oder im Stadtbild (Gebäude).

Unter den Falken befinden sich in erstere Linie Zugvögel aber auch Standvögel. Der bekannte Baumfalke gehört zu den typischen Langstreckenziehern der zum Brüten bis in die Kappprovinz Südafrikas fliegt. Durch ihre große Flügelspannweite, ihren mittelgroßen Körperbau und langen, schmalen Schwanz können sie im sogenannten „aktiven Ruderflug“ auch größere Wasserflächen überwinden. Falkenpaare arbeiten im Team und jagen oft gemeinsam. Die Weibchen unterscheiden sich durch eine  dunkle, rotbraune Flügeldecke mit gefleckten oder gebänderten Mustern in schwarz oder creme. Die Männchen hingegen haben grundsätzlich eine cremefarbene Flügelunterseite. Sie können bei Rückenwind oder auch im Sturzflug eine Geschwindigkeit von bis zu 300 Stundenkilometern erreichen. Gerne jagen sie tagsüber oder auch in der Dämmerung Kleintiere wie Mäuse, Reptilien, Fledermäuse und Insekten. Durch ihren sehr gebogenen Schnabel und  15 Halswirbeln, mit dem sie ihren Halswirbelsäule um 180° drehen können sind sie als Jäger schon sehr gut ausgestattet. Übertroffen wird die Anatomie durch ihre besondere Augenstellung, wodurch ihr Blickfeld auf 220° ausgeweitet ist ohne, dass sie ihren Hals drehen müssen.  Falken können bis zu 15 Jahre alt werden. Sind monogam und legen bis zu 7 Eier. Sie brüten ca.30 Tage lang und 40 Tage nach dem Schlüpfen verlassen die Jungfalken ihr Nest.

Nicht nur in Ägypten wird bevorzugt der Falke zur Jagd abgerichtet. Doch gerade dort ist er der König der Vögel und  Symbol für den Gott Horus, der seit jeher mit einem Falkenkopf dargestellt wird. Er ist das Kind des höchsten Götterpaares und auch seine Schwester Isis wird auf den meisten Zeichnungen mit ausgebreiteten Falkenschwingen wiedergegeben. Kennen wir nicht alle das alles sehende Auge des Horus als Schutzsymbol? Es gleicht einem Falkenauge und hat bis heute hohen bestand bei den Menschen, da es gleichzeitig für die Sonne und den Mond, für Stärke und Macht  steht. Horus selbst steht für jenen spirituellen Teil des Menschen der über den Tod hinausgeht. Auch der Mondgott Chon, der Kranke heilen konnte, wird auf Zeichnungen oft mit einem Falkenkopf auf dem Haupt dargestellt.  Dieses Krafttier genießt in der ägyptischen Mythologie ein sehr hohes Ansehen, da er Bote des Sonnengottes Re ist und gleichzeitig das Sonnensymbol schlechthin ist.

Gehen wir weiter in die antike Mythologie. Dort war der Falke der Zauberin Circe geweiht und das Botentier Apollos. Bei den Kelten hingegen war er das Symbol für Sieg und Bote zwischen der dies- und jenseitigen Welt.  Bei den Germanen trug  Freya,die Göttin der Liebe, Fruchtbarkeit, des Glücks und des Frühlings ein Falkengewand. Mit diesem konnte sie nicht nur blitzschnell durch die Lüfte gleiten, sondern sich auch in einen Falken verwandeln wenn sie bei den Menschen unerkannt bleiben wollte. In beiden Völkern bestand das Schamanengewand aus den Federn des Falken, welches nur von der geistigen Welt überreicht wurde und den Träger überallhin brachte.

Im Medizinrad und indianischen Horoskop wird er an Seite des Habichts und dem Bussard dem „Mond der knospenden Bäume“  (20.3. -19.04.)  zugeordnet

Auch der nordische Gott Odin nahm bevorzugt die Gestalt eines Falken an. Bei keinem geringeren als dem Hunnenkönig Attila war der Falke das Feldzeichen und ebenso trugen Ritter stolz das Symbol des Falken. Da dieses Krafttier für seinen großen Mut, scharfen Augen und unübertreffliche Schnelligkeit bekannt ist.

Indra, der Götterkönig der Hindus nutzte die Flinkheit des Falken als Fortbewegungsmittel. So half er Dämonen zu jagen und zu töten, da er in der Lage war den Göttertrunk Soma vom Himmel auf die Erde zu holen.

Sokol wird der Falke bei den Slawen genannt und ist eine Gestalt für die Sonne und des Lichtes. In alten russischen Märchen verwandeln sich Helden zu Falken um die schwersten Aufgaben mit Schnelligkeit zu lösen.

Mit prophetischen und heilkräftigen Fähigkeiten gesegnet wird er in Polynesien verehrt.  Ein gezähmter Falke hingegen stand im Christum für all jene die sich bekehren ließen.

Das Krafttier Falke verkörpert nicht nur die Sonnenkultur sondern auch das alte Wissen von Atlantis und Avalon. Er ist die Verbindung mit dem Reich der Feen, die das Treiben aus der oberen Welt beobachten und die Schicksalsfäden in Händen halten. Als Amulett getragen, bringt er ungeahntes Glück und erfüllt alle Wünsche.

Die Sonnenrune Sowilo ist dem Falken zugeordnet. Sie steht für Macht, körperliche Stärke, dynamische Kraft und magischen Willen.

Dieses Krafttier duldet keine Fremdenergien in seinem Revier und nimmt sie daher sehr schnell wahr. Als wendiger Lehrer, bringt er die Kampfkunst der leeren Hand seinen Schülern nahe und verkündet den Aufbruch zu neuen Ufern.

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