Krafttier Lachs

Krafttier Lachs
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„Zu Hause bin ich, bin in mir zu Haus, das strahle ich durch mein gesamtes Wesen aus.
Nur die Schärfung der Sinne bringt dich zu der Wonne`s Rinne.
Der Weg, der dich nach Hause führt,
wo du herzlich empfangen wirst, wie es jedem „Heimkehrer“ gebührt.
Die Heimat kannst du nur in deinem Inneren finden, spürst du dich,
wird dieses ewige Gefühl nicht mehr so schnell verschwinden.

Ich bin Symbol für Heimat, Schutz und Licht,
bin ich an deiner Seite, vereinsamst du nicht.

So bin ich im Geiste bei dir, halte dich nah an mir,
denn ich bin ein wirklich kuscheliges und liebevolles Tier.
Gebe Geborgenheit und Einklang, auch mal Platz, damit der ein oder andere weinen kann. Denn im gefühlten Heim ist alles willkommen,
hier werden die Scheuklappen der Gesellschaft abgenommen.
Vertraue, dass die göttliche Führung immer bei dir ist,
achte auf das, was du hast, nicht darauf, was du vermisst.
Der Richtung Blick entscheidet über des Lebens` Geschick.
Vor allem die Freude wird durch positives Denken gemehrt.
Sie ist es, die alle „Negativität“ abwehrt.

Das Leben ist doch viel zu schön,  um seine Zeit zu sehr mit dem Schweren zu verbringen.
Nutze die Zeit zum Lachen und Singen. Zum ehren der Schöpfung Schönheit und Sinn,
dann ehrst du auch dich, weil du ein Schöpfungskind bist!“

Dieses Krafttier wurde bekannt durch seine Stärke gegen den Strom zu schwimmen. Lachse sind hervorragende Springer und lassen so Hindernisse, wie Wasserfälle scheinbar mit Leichtigkeit hinter sich. Grundsätzlich jedoch lebt die Familie der Lachsfische im Meer der nördlichen Halbkugel. Dort ruhen sie sich eins bis zwei Jahre aus, bevor sie zur Laichzeit wieder auf die lange Wanderung durch die Weltmeere gehen und ca.50 km am Tag zurücklegen.

Dabei kehren sie wieder in Ihre Geburtsflüsse zurück, welche sie an Geruch, Geschmack und einem inneren Navigator, ähnlich einer Sonnenuhr erkennen. Bevor die Weibchen in schmalen Rinnsalen laichen, schlagen sie mit ihren Schwanzflossen Nestmulden. Die Männer führen währenddessen intensive Konkurrenzkämpfe aus. Ist der Nestbau vollendet, befruchtet das Männchen mit seiner Milch die abgelegten Eier und bedeckt sie mit Kies. Währenddessen kommt es schon mal vor, das vor oder nach der Paarung Lachse vor Erschöpfung sterben und der Schwarm auf lediglich 10%  verkleinert zurückkehrt. Wobei ihr natürlicher Feind, der Raubfisch ebenso seinen Teil zu dieser Bevölkerungsdezimierung beiträgt. Trotz alle dem kann dieses Krafttier bis zu 20 Jahre alt werden,  mit einer Länge von max. 120 cm und ca. 40 kg Gewicht. Larven ernähren sich je nach Alter von Insektenlarven, kleineren bis größeren Fischen.

Umgekehrt ist der Lachs ebenso ein beliebter Speisefisch für z.B. Bären und Menschen. Das Fleisch ist von Natur aus eigentlich weiß. Erst durch den Verzehr von Krebsen entsteht die Verfärbung ins rosa. Dieses Phänomen können wir gleichermaßen am Federkleid der Flamingos beobachten.

Dem irischen Volksglauben nach lebte im Fluss Boyne ein Lachs, über den man sagte er sei sehr weise. Seine Weisheit solle auf all jene übergehen, die von seinem Fleisch aßen. So kam es eines Tages, das der Barde Finnegas den großen, weisen Lachs angelte und diesen seinem Novizen Fionn Mac Cumhal zum Kochen gab. Nachdem der Fisch zubereitet war und Fionn Mac Cumhal unabsichtlich ein Spritzer des kochenden Lachses in den Mund spritzte, erlangte er magische Kräfte. Seitdem gelten alle Lachse bei den Kelten als Träger der Weisheit.

Schon auf eiszeitlichen Höhlengemälden wurden Abbildungen von diesem Krafttier entdeckt. Dies zeigt auf, das der Lachs schon sehr früh eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielte. Bei den Eskimos soll ein Zauber mit dem Lachs Führung in der Jagd, reiche Beute, Überfluss und magisches Wissen bringen.

So verwandelte sich der germanische, zwielichtige Gott Loki in einen Lachs wenn er fliehen wollte und half so auch anderen Göttern durch seine Verwandlungskünste. Berühmte Zauberer und Schamanen nutzten ebenso den Lachs als Zaubertier um ihre Gestalt zu wandeln. So steht der Lachs oft für die Kraft Wunder geschehen zu lassen, Gegenstände und Menschen zu verwandeln, die Verbindung mit dem alten Wissen und das Ankommen im Inneren Zuhause.

Durch die Kraft der Wandlung überlebte der Urdruide Tua mac Cairill, aus der irischen Sagengwelt die Epoche der Christianisierung,  indem er die Gestalt eines Hirsches, eines Ebers, eines Adlers und schlussendlich Lachses annahm. Dann wurde er als Sohn der Königin geboren, welche den Lachs gegessen hatte. Als Königssohn vermittelte er die irische Geschichte weiter. Von da an gilt der Lachs, bei den Iren, als magischer Hüter des alten Wissens.  Der irische Gott des Wassers Er Kall, hat den Lachs als Symboltier. Ebenso sagt man sich, dass der Lachs die Nüsse vom Baum der Weisheit fraß als dieser sie fallen ließ.

Die fünf am längsten auf der Welt lebenden Tiere, Amsel, Hirsch, Eule, Adler und Lachs befreiten Mobon, den Sohn von Mordon, der keltischen Schutzherrin der Anderswelt. Er verschwand beim spätsommerlichen Erntemond im Alter von drei Nächten und wurde von jenen fünf Tieren im Bauch von Mutter Erde gefunden.

Im indianischen Medizinrad ist dieser Fisch der Wandlung dem Habicht Clan und der Zeit der Reife (von Juli bis August) zugeordnet. Seine Richtung ist der Süden, er bringt das Wissen der Seele, der Wiedergeburt und ist verbunden mit dem Rad der Zeit. Wer das Lachsamulett trägt erfährt Erneuerung und Unzerstörbare Lebensenergie.

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