Krafttier Ratte

Krafttier Ratte
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„Oft wurde ich als unreines Tier benannt, all zu oft das zauberhafte Wesen in mir verkannt.
Der Sterne Gefunkel findet in mir sein Erdensein,
bring ich dich ganz tief in die Materie hinein.
Du bist ein Kind des Lichts, vergiss das nicht,
dich zu erinnern bin ich da.
Geb dir einen klaren Ausblick in den Kosmos, aber auch glasklare Erdensicht,
dann siehst du, was ist und auch das, was war.

In der Zeit kannst du mit mir Reisen, kosten von den Erdenhüter- und Götterspeisen.
Ich brauche nicht viel zum Leben, ich weiß, dass ich alles habe, was ich brauch,
Kann gut und gerne mein letztes Hemdchen geben,
denn Besitz ist für mich nur Schall und Rauch.
Ich helfe dir, die verschiedenen Teile in dir zu verbinden,
auf dass die Trennungsgefühle schwinden.

Nähre dich mit erdigem Wohlfühlsein,
bis in die tiefsten energetischen Schichten hinein.
Bleibe bei dir, in guten wie in schlechten Zeiten,
lehre ich dich, die Wellen des Lebens zu reiten!“

Das Nagetier aus der Familie der Mäuseartigen stammt ursprünglich aus China und Sibirien. Heute ist dieses Krafttier bis auf die Arktis und Antarktis weltweit verbreitet. Es ist mit der Maus verwandt und wurde ebenso wie si, über den Menschen in der ganzen Welt verbreitet. Ihr Fell ist grau, weiß, schwarz oder mehrfarbig. Ihre Körperlänge beträgt ca. 19 – 30 cm lang und der Schwanz in etwa 13- 32 cm - dieser dient übrigens als Gleichgewichtsstabilisator und reguliert die Körpertemperatur.  Das Sprichwort „die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ kommt nicht von ungefähr, da sie gute Schwimmer sind.  Das Säugetier bevorzugt jedoch viel mehr dichte Ufervegetationen, Erdbauten oder Felsspalten, ausgehöhlte Baumstümpfe, unterirdischen Kanalisationen, Keller und Müllkippen. In Gebäuden selbst mögen sie jedoch bevorzugt Dachböden und Zwischendächer. Dies zeigt schon auf, dass sie gute Kletterer, Springer, Graber und Nager sind. Der nachtaktive Einzelgänger besitzt einen ausgeprägten Geruchs-und Gehörsinn, er ist sehr intelligent und kann zahm und zutraulich werden. Dieses Krafttier legt unterirdische sehr verzweigte Gänge zu Nest- und Vorratskammern an, um sich vor Räubern zu schützen. Der Bussard mag die Ratte genauso gerne auf dem Speiseplan wie die Eule, Fuchs, Katze, Marder und Wiesel. Bevorzugt mag die Ratte pflanzliche Nahrung, doch zwischen durch braucht sie auch mal ein Kaninchen, Geflügel, frische Eier oder Frösche und Fische. Herrscht Nahrungsmangel werden sie zu Kannibalen. Daher sollte man sie nicht in die Enge treiben, denn dann werden sie angriffslustig, gefährlich und bissig. Ihr Biss kann tödlich sein, da sie gefährliche Krankheitsüberträger sind. Da sie sich rasant vermehren, bis zu 120 Jungtiere im Jahr von einem Weibchen, werden sie immer resistenter gegen Gifte und entwickeln weitere überlebenswichtige Merkmale. Daher sind sie auch keineswegs vor dem Aussterben bedroht.

Als sozial veranlagte Tiere leben Ratten in größeren Gemeinschaften. Nähert sich eine Ratte aus einem anderen Rudel wird sie sofort angegriffen. Dies war der Grund weshalb man sich in China Hausratten hielt, da sie andere Ratten fern hielten und somit ihr Gebiet sauber war. Das bringt dem Hausbesitzer selbstverständlich Glück.

Als Botin Gottes für Glück und Wohlstand wird sie in China sowie Japan verehrt und findet sich als Figur in vielen Wohnungen wieder. Da Ratten Katastrophengebiete als Erste verlassen, wird sie auch mit Weisheit und Schutz in Verbindung gebracht. Ganesha, der hinduistische Gott für Weisheit reitet auf einer Ratte. Da das kleine Tier den großen Elefantengott nicht mit Kraft sondern mit Intelligenz zu tragen vermag, gilt sie als Symbol für Intelligenz, Zielstrebigkeit und Besonnenheit. In Europa hingegen wird sie eher mit den Dämonen verbunden und als Tier der Zauberer und Hexen. Zur Zeit der Renaissance wurden Tag und Nacht als weiße und schwarze Ratte dargestellt, als Zeichen für das unaufhaltsame Vergehen der Zeit. Doch negative Redewendungen wie „Landratte“, „Rattenloch“, „(Ratten)-Gift“ versprühen haben sich etabliert. Auch durch die Sage vom „Rattenfänger vom Hameln“ wurde das Bild nicht verbessert. Schließlich kennt die Ratte die Zugänge in andere Reiche und bewegt sich darin flink und geschützt. Und doch ist sie auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort und vermag auch genau das Richtige zu tun. Wer eine Rattenamulett trägt ist nicht nur „rattenscharf“ sondern erhält magisches Wissen und Schutz.

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