Krafttier Reh

Krafttier Reh
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„Schau in meine Augen  und erkenne dich! – Ich bin das innere Kind, das aus dir spricht.
Rein und unvoreingenommen stehe ich vor dir, selbstlos und fernab jeglicher Gier.
Bedingungslos gebe ich ohne zu fordern,
die Güte meines Herzens entspricht der obersten kosmischen Ordnung.
Eine lange Herzensschulung habe ich genommen,
bevor ich als Reh bin zur Erde gekommen.
Ich bin reine Liebe, erkenne sie in dir!
Ich bin das DU, du das ICH und zusammen sind WIR!

Nichts ist von dir getrennt, du bist alles – verbinde dich mit mir, damit du erkennst.
Sanft komm ich auf dich zu, Geborgenheit gebend, dich umhüllend mit Mut.
Denn ein sanftes Herz ist berührbar und stark,
nur brauchst du Mut, damit du es in die Welt zu bringen vermagst.

Ich reinige dich, läutre dein Sein – mit mir findest du in die Ewigkeit hinein. 
Zu erkennen, dass nur die Liebe auf ewig besteht und alles andere im Zeitenraum vergeht.“

Das Reh gehört zur Familie der Hirsche und ist das am häufigsten in Deutschland lebende Wildtier. Seine zierliche fast schmächtige Figur, seine großen Augen und schlanken Beine lassen es fast zerbrechlich wirken. Es ist in vielen Teilen Europas und Kleinasiens zuhause. Wo dieses Krafttier in unterholzreichen Wäldern, an Waldrändern, gehölzreichen Wiesen und Feldern lebt. Die kleinen Rudel sind recht ortstreu. Sobald sich jedoch das Nahrungsangebot reduziert oder Bedrohungen zunehmen wechseln sie in sicherere Gefilde. Im Winter schützen sie sich, indem sich mit mehreren Rudel vereinen. Auch wenn das scheue Tier bevorzugt am Morgen und am Abend aktiv ist, nutzt es auch den Tag für sich. Sollten sie andere warnen, sich erschreckt haben oder gar in Todesangst sein, geben sie bellende Laute von sich. Zur Paarungszeit im September jedoch ertönen Fiepslaute. Im Mai sind dann 2-4 Kitze zu beobachten, die durch ihr fleckiges Fell getarnt und zudem geruchslos sind. So machen sie es z.B. Wildschweinen, Füchsen, Bären oder Wölfen wirklich schwer. Wenn Gefahr aus der Umwelt droht, verteidigen sich Rehe zuerst durch Flucht und erst dann durch kräftige Hufschläge. Das schreckt selbst Adler ab.

Rhyanna, die keltische Schutzpatronin der Jagd, führt in Gestalt des Rehs Menschen wieder aus dem Wald, die sich in diesem verlaufen haben oder die Ruhe der Tiere stören. Göttinnen und Götter des Waldes werden meist als Reh dargestellt. Es galt bei den Kelten als Tier der Zartheit, des kindlichen und jungfräulichen Aspekt der dreifaltigen Göttin. Oft wird es auch mit einem jungen Mädchen, zarten und schönen Frau oder einem jungen Mann verglichen. Durch seine großen, vertrauensseligen, unschuldigen, reinen Augen wird es mit dem Feenreich in Verbindung gebracht. Doch auch mit dem Traumpfad, dem Reich der lichtvollen Träume und Wundern. Es wird, aus andern Welten geführt.

Wollen Schamanen Träume und Visionen empfangen, diese deuten oder gar wandeln dann tragen sie ein Rehfell. Wer ein Rehamulett trägt empfängt reine Herzensliebe und erhält eine Wahrnehmung für feinstoffliche Energien.

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