Krafttier Schmetterling

Krafttier Schmetterling
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„Meine Flügel wehen sanft durch den Wind,
unschuldig und lieblich wie die Stimme von deinem inneren Kind.
Eine Transformation hab ich durchlaufen, lange hab ich in der Stille geruht,
wollte meiner inneren Seelenstimme horchen.
Jetzt bin ich erwacht, ich recke und strecke mich,
breite mich aus – es ist an der Zeit, dass du die neuen Möglichkeiten siehst,
verlasse dein Schneckenhaus! Denn die Freiheit kann man nur dort finden,
wo die Mauern der Isolation verschwinden. 
Du bist so groß in dir, fang an es zu sehen, 
dann kannst du im Leben das bunte Muster deiner Liebe hinterlassen und deine Sorgen werden wie Sand im Winde verwehen.
Zeige dich, wie du bist, so großartig, dass du es selbst kaum ermisst.

Nimm mich als Freund und du hast Grund dich zu freuen,
blühe und lebe dein Leben jeden Tag von Neuem.
Komme ich zu dir, nimm es als Segen – ich führe dich auf den lichtvollen Wegen!“

Wir alle kennen die Metamorphose des Schmetterlings der einst eine Raupe war. Neben dem Spruch vom Zitronenfalter der keine Zitronen faltet, kennen viele auch das Pfauenauge. Ob einem die Namen Zaunlilienfalter, Hauhechelbläuling und Hochalpenapollo ein Begriff sind, ist schon wieder sehr viel individueller.  Es gibt weltweit ca. 200.000  Arten dieser fast gewichtlosen Falter. Überall wo Blumen wachsen sind in der Regel auch Schmetterlinge zu sichten. Dieses Krafttier beginnt sein Leben in einem Ei, aus welchem eine Raupe schlüpft. Diese ist in erster Linie mit vegetarischer Kost beschäftigt bis sie ein gewisses Stadium der Fülle erreicht hat. Ist die Raupe ausgewachsen, umgibt sie sich nach der letzten Häutung mit einem Kokon, um zu guter Letzt als Imago (das geschlechtsreife Insekt) zu entschlüpfen. Aus dem Kokon des Seidenspinners wird bespielsweise Seide produziert, was bisher die einzige Möglichkeit ist, Seide zu gewinnen. Schmetterlinge schillern in den schönsten Farben, gelb rot, lila, orange, schwarz, weiß, gemustert. Doch ihr Leben hält teilweise nur wenige Tage an. Der Pfauenspinner z.B. nimmt als Schmetterling keine Nahrung mehr zu sich und verhungert nachdem er sich, wenn er Glück hat, fortgepflanzt hat. Alle anderen Arten leben nach der Verpuppung nur noch von flüssiger Nahrung wie Nektar, ausfließendem Harz oder Saft von Früchten.

Von Anbeginn hat dieses Krafttier es durch die vielen Fressfeinde schwer. Spinnen, Kröten, Frösche und Ameisen mögen die Eier. Vögel, Schlupfwespen und Raupenfliegen die Raupe. Bakterien, Viren und Pilze, Vögel, Mäuse und Eidechsen mögen Kokon und Falter. Zur Abwehr hat die Evolution im Laufe der Zeit verschiedene Taktiken entwickelt: Mimikry ist die Nachahmung anderer Tiere wie z.B. Wespen; Mimese ist die Tarnung z.B. durch die Nachahmung der Gestalt von Blättern oder Augenflecken - Augen auf den Flügeln die Säugetieren ähneln. Auch wird manchmal ein widerlicher Duft versprüht, der den Angreifer in die Flucht schlägt. Selbst wenn oft keine Flucht mehr möglich ist, ist die Fortpflanzungsrate so hoch gestellt, das der Erhalt der Art erhalten bleibt. Schmetterlinge kommunizieren auch miteinander über Duftstoffe. So können sich Männchen und Weibchen schon Kilometerweit riechen und sich zur Paarung treffen.

So wie die Bienen, sind Schmetterlinge ein wesentliches Glied in der Nahrungskette, da sie die Blüten bestäuben. Pestizide sind auch bei ihnen daher nicht sehr beliebt.

Smetana, Sahnevogel so heißt der Schmetterling im tschechischen, von wo auch die deutsche Formulierung abstammt. Seine Vorliebe für Sahne und Rahm zeugt sich auch im englischen „Butterfly“. Das Wort Psyche steht im altgriechischen Sprachgebrauch nicht nur für die Seele, sondern ist gleichzeitig auch ein Ausdruckswort für den Schmetterling. So wird die Nymphe „Psyche“ oftmals mit Schmetterlingen oder deren Flügeln dargestellt. Daher wird der Falter mit der Entwicklung der Seele und der Erschaffung von Leben und Tod in Verbindung gebracht. So gilt dieses Krafttier auch als Symbol für Wiedergeburt und Unsterblichkeit. Bei den Indianern symbolisiert der Schmetterling den Geist eines Verstorbenen, der jeden daran erinnern soll, dass der Tod nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Lebens ist. Ebenso wird der Schmetterling als Heilerin gesehen. Er kam einst zu den Menschen und webte den Regenbogen in die Luft. Wird eine Frauenschulter von ihm berührt, erhält sie somit die Botschaft Medizinfrau zu werden.

In Japan ist er einzeln gesehen eher eine Symbol für Unstetigkeit. Als Paar jedoch steht er für eine erfüllte und glückliche Ehe. Ein weißer Schmetterling symbolisiert den reinen und befreiten Geist eines Verstorbenen.

In Fabeln und Geschichten, lockt der Schmetterling den Helden gerne mit seinen bunten Flügeln in den Wald, wo er dann beginnt den Pfad der Einweihung zu beschreiten. Im Medizinrad steht er für das Element Luft und den Weg der Selbstmeisterung. Wer sein Amulett trägt, der erhält eine Öffnung für das Feinstoffliche, die Freude an Veränderung und die Zartheit seines Seins.

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