Krafttier Storch

Krafttier Storch
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„Für die Geburt steh ich, für Übergänge und das Los des Lebens.
Suchst du die Anwesenheit negativer Gedanken, suchst du in meiner Nähe vergebens.
Ich leuchte mein ganzes Umfeld mit Lebenswillen und –freude aus.
Denn nur an positiven Plätzen errichte ich ein Zuhaus.
Ich bewache das Leben, bin Symbol für den Frieden darin,
diesen zu teilen ist mein größter Lebenssinn!

Auch dich lass ich gerne daran Teil haben,
vor allem an lebenstrüben Tagen.
Zeige dir, dass Frieden auch im Unfrieden seinen Platz findet,
dass es nur dein Verstand ist, der dich an einen Zustand bindet.
Wertungen sind des Glückes Graus,
spare sie so gut wie möglich aus!

Sowie ich für das Leben einstehe, steh ich auch für den Großen Übergang,
denn ohne Tod wäre das Leben in unendlichen Kreisen gefangen.
Würde sich immer mehr durch sich selbst reduzieren,
nichts Neues, geboren aus Freiheit, würde mehr existieren.
Erkenne Mensch, der Tod ist der Weg ins Leben,
meistere die Angst davor und du hältst Stand allen Beben.
Denn jede Angst entspringt der einen,
bist du im Leben schon gestorben, musst du um dein Schicksaal nicht weinen.

Lasse los, alles - jedes Bild, jeden Besitz,
was nicht heißt, dass du ohne Wort und Haus dasitzt.
Dein Anhaften ist die wahre Bürde,
räume hinfort die selbstgeschaffene Hürde.
Denn wer im Geiste und von Innen frei, erspart sich wirklich Allerlei.
Ich lehre dich, dein Leben zu genießen,
unterstütze dich zu sehen, was du wirklich brauchst und bist.
Verhindere, dass die Knospen deiner Angst unaufhörlich sprießen,
damit du mit dir und der Welt im Einklang bist!“

Weiß, schwarzes Gefieder, langer, roter Schnabel, lange Beine und Hals, große Flügel, so kennen wir den Storch. 19 Arten die in unterschiedlichen Schattierungen ihr graues, weißes und schwarzes Gefieder zeigen. Die meisten Arten leben in den Tropen, lediglich drei davon in gemäßigten Klimazonen wie z.B. Deutschland. Die in Europa beheimateten Weißstörche, Schnabelstörche und Schwarzstörche verlassen Anfang Herbst ihre Brutgebiete und ziehen in wärmere Gefilde. So legen sie mit ihren bis zu einem Meter langen Flügeln eine Strecke von ca. 20.000 Kilometern zurück. Alle anderen Arten sind ortstreu. Störche gehören zur Familie der Schreitvögel und sind in Asien, Südamerika, Australien, Afrika und Europa beheimatet. Die  meisten Störche leben in direkter Nähe von Gewässern, wie Seen, Flüssen oder Sümpfen. Insbesondere die europäischen Arten halten sich gerne in Feuchtgebieten mit flachen Seen, Äckern und Wiesen, die auch oft in der Nähe von menschlichen Siedlungen liegen, auf. Dort gehen sie auf die Jagd. Dabei stehen Fische, Frösche, Krebse, Schnecken, große Insekten, Schlangen und Echsen auf dem Speiseplan. Lediglich der Marabu lebt als Einziger von Aas, was schon seine geierähnliche Optik aufzeigt. Sein langer Schnabel jedoch hilft ihm sich gegen Mitstreiter wie Hyänen oder Schakale zu wehren.

Da Störche sich oft in der Nähe von Dörfern und Kleinstädten aufhalten, bauen sie ihren Horst (Nest) gerne auch auf Schornsteine und Hausdächer. Dorthin kehren sie immer wieder zurück und reparieren ihr Nest, das bis zu 1,5 Meter groß sein kann, sehr sorgfältig.  Die Weißstörche jedoch handhaben es anders. Dort bereitet das Männchen das Nest für das Weibchen vor und kehrt daher schon einige Tage früher zurück. So treten Storchenpaare ihre weite Reise von Afrika nach Europa selten gemeinsam an. Doch um ihre drei bis sechs Eier und Küken kümmern sie sich gemeinsam. Da der Storch kaum Stimme hat, verständigt er sich durch Klappern seines Schnabels, weswegen er auch Klapperstroch genannt wird. Doch das Klappern wehrt auch Angreifer ab. Im Durchschnitt leben Störche 30 Jahre in freier Wildbahn. Lediglich der Mensch macht ihnen zu schaffen, da er zunehmend, durch Gifte wie Pestizide ihren Lebensraum zerstört.

In den Mythologien steht die Spinne allgemein für das Weben von Schicksal, das erschafft und zerstört. Nicht ohne Grund verbanden die Germanen die Spinne mit den drei Schicksalsweberinnen, den Nornen. Sie lenken als Vertreterinnen der Gezeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die Geschicke der Menschen und Götter und weben das Lebensnetz. So war auch bei den Kelten das Spinnennetz Sinnbild dafür, dass alles miteinander verbunden ist. Dieses Symbol soll den Menschen immer wieder daran erinnern.

Bei vielen Indianern ist die Spinne als machtvolles, heiliges Wesen anerkannt. Bei den Hopi stellt sie die Urgroßmutter dar, die bei der Schöpfung der Welt maßgeblich involviert war. Die Spinnenfrau Kokyang Wuuti, die als alte Weise visualisiert wird ist immer bereit zu helfen. Daher hat jedes Dorf einen Schrein um sie zu verehren. Die Kunst des Webens lernte das Volk der nordamerikanischen Ureinwohner der Navajo der Sage nach von der Spinnenfrau und dem Spinnenmann. Gleichzeitig kann bei den Navajos die Spinne auch ein Symbol sein, welches den Tod ankündigt. Bei anderen indigenen Völkern ist der Spinnenmann der Medizinmann, wohingegen die hilfsbereite Spinnenfrau im Himmel wohnt. Mit ihren Geschichten vermittelt sie von dort aus, die Gegensätze zwischen Leben und Tod, Himmel und Erde.

Einst begegnete einem Ältesten der Lakota Indianer in einer Vision die Spinne Iktumi. Sie erklärte ihm die Verbundenheit allen Lebens und zeigte ihm ihr Netz zum besseren Verständnis. Im Grunde sei das Netz ein vollkommener Kreis, welches aber eine Loch in der Mitte hat, Das Netz selbst soll alle guten Ideen, Gedanken, Vorhaben und Träume einfangen und festhalten. Alles Schadhafte hingegen wird durch das Loch verschwinden. So entstand der Traumfänger, der bei den Lakota Indianern ein religiöses Symbol wurde, mit dem sie ihre Träume sieben und Visionen einfangen.

Im Hinduismus steht das Netz für die kosmische Ordnung, im Zentrum wird Maya, die Illusionen der Welt gewebt.

Hierzulande gilt es als Unglück Spinnen zu töten, da sie Reichtum und Glück bedeutet.

In Griechenland heißt Arachne Spinne. Sie war einst eine verwandelte Frau deren Beine einer Spinne ähnelten, der Oberkörper jedoch menschlich war. Da sie eine begnadete Künstlerin und Weberin war erweckt sie großen Neid in der Göttin Athene. So entstand ein Wettstreit, wer wohl die bessere Weberin sei und Athene verlor. Voller Zorn zerriss sie den Wandteppich und schlug auf Arachne ein. Aus Angst wollte sich diese erhängen, doch Athene löste etwas den Strick und sprühte sie mit dem Gift des Eisenhutes an. Der Strick verwandelte sich in ein Spinnennetz und Arachne endgültig in eine Spinne. Doch nicht genug, verdammte Athene alle Nachfahren Arachnes zu Spinnen.

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