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Krafttier Zebra

Krafttier Zebra
  • Channeling
  • Biologie
  • Religion und Mythologie

„Nichts ist nur Schwarz-Weiß, das musst du einfach verstehen,
sonst wirst du im Spiel der Dualität einfach untergehen.
Ich zeige dir, dass es auch Zwischenräume gibt,
Buntes und Grauzonen, die man lebt, wenn man liebt.
Liebe heißt, den Horizont zu erweitern,
sich irgendwann der Wertung zu verweigern.

Am Anfang war der Gedanke, er brachte Trennung hervor,
lass die Gedanken hinter dir und nutze das „Einheits-Tor“!
Alles erfüllt seinen Zweck, schrecke vor nichts und niemandem zurück.
Denn nur dem Mutigen zeigt sich am Ende das Lebensglück!
Wer sich in der Zone der Gewohnheit bewegt,
wird nie den unsagbaren Nektar des Lebens kosten,
wird am Ende des Lebens müde werden und rosten.
Ich helfe dir aus der Komfortzone zu gehen,
nicht alles immer mit ängstlichen Augen zu sehen.

Dort draußen wartet das Leben auf dich,
versperre dich nicht, genieße die Sicht.
Ich zeig dir neue Wege, auf denen du gehen kannst,
bist du unsicher, nehm ich dich an die Hand!
Gemeinsam sind wir ein gutes Team, das noch unbekannte Wege geht,
für ein gemeinsames Ziel zusammensteht.
Schaue aus deinen gewohnten Mustern heraus,
sie bieten dir schon lange mehr kein Zuhaus.
Siehst du nicht, dass alles jeden Tag größer wird,
bis du am Ende eins bist, mit der Schöpfung selbst?"

Er ist wild und scheu, kraftvoll und geheimnisvoll, der Wolf. Er ist der Vorfahr aller Hunderassen und eine anpassungsfähiges Raubtier. Wölfe vermeiden den Kontakt mit Menschen und das, aber nicht nur weil sie von diesen verjagt und teils ausgerottet wurden. Dieses Säugetier ist in Asien, Nordamerika und (Ost-) Europa anzutreffen. Mittlerweile siedelt es sich auch wieder in Deutschland an. Der Canis lupus (lat.), wie er auch genannt wird lebt und jagt im Rudel mit bis zu 15 Tieren, wodurch ein hoher Verwandtschaftsgrad innerhalb des Rudels normal ist . Geschlechtsreife Tiere jedoch verlassen das Rudel und gründen in einem fremden Revier selbst ein Rudel. Das Rudel wird von einem Leitwolf und einer Leitwölfin angeführt, nur sie paaren sich und der Nachwuchs wird vom ganzen Rudel versorgt. Innerhalb des Rudels herrscht eine sehr genaue Rangordnung, die durch ritualisiertes Demuts- und Unterwerfungsverhalten stabilisiert wird. So müssen auch die Leitwölfe ihre Position immens verteidigen, insbesondere während der Paarungszeit im Winter. So beanspruchen Wölfe durch ihre Revierkämpfe ein großes Gebiet für sich, welche sie durch Duftmarken kennzeichnen. Der Geruchssinn ist verständlicherweise der am besten ausgeprägte Sinn.

Dieses Krafttier teilt sich seine Energie genau ein und hungert auch mal tagelang. Doch bei der Jagd sind sie nicht wählerisch. Sie hetzen Wildschweine, Elche, Rehe, Hirsche und geben sich auch mal mit Hasen, Schafen, Ziegen, Bibern und kranken Tieren zufrieden. Als Zwischenmahlzeit kommen Beeren, Aas und Früchte in Frage. Im Grunde nehmen sie das, was sich gerade in ihrem Lebensraum findet. Damit der Wolf sein Köpergewicht bestenfalls halten kann benötigt er 10% von seinem Eigengewicht an Nahrung. Wölfe wiegen zwischen 30 und 60 kg bei einer Größe von 1 – 1,5 Meter. Sein schwarz, grau, weiß, gelblich-braun gefärbtes Fell wechselt er zwei Mal im Jahr. Seine Sprunghöhe kann 5 Meter erreichen und er läuft bis zu 40 km/h schnell. In der Wildnis hat er einen Lebenserwartung von 6 - 13 Jahren. Das typische Wolfsheulen übrigens, hat den Zweck das Revier zu markieren, das Rudel zusammenzuhalten und mit anderen Wölfen in Kontakt zu treten. Ein Zusammenhang zwischen Vollmond und Wolfsgeheul ist daher ein Mythos.

In vielen Kulturen ist  der Wolf ein wichtiges und mächtiges Schamanentier, um welches viele Legenden kreisen. Bei den Inuits erzählt man sich von Amarok. Der riesige Wolf jagt und frisst Jeden der nachts so töricht sei alleine zu wandern oder zu jagen. Nur er selbst jagt alleine und nicht im Rudel wie seine Artgenossen. Die Germanen erzählten sich, das Odin und die Walküren auf Wölfen ritten und mit dem Wolfsgeheul den Sieg eines Kampfes voraus sagten. Odin selbst hatte zwei Wölfe, Geri und Freki. Wurde aufgetischt, bekamen sie des Gottesvaters Mahl während dieser sich nur von Met ernährte. Sie waren Odin stets treu und standen ihm tapfer zur Seite im Kampf. Am Ende machten sie sich über die Leichen her, wenig kuschelig. Wobei Odin dafür oft mit einem Wolfskopf dargestellt wird. Man sagt, er selbst zog einen Wolf auf, der mit seinem Sohn Tyr befreundet war. Doch dieser Wolf, so nachzulesen in der Edda, mit dem Namen Fenris soll für Ragnarök, dem Weltenden und dem Untergang der Götterwelt verantwortlich sein.

Die keltischen Druiden verehrten den Wolf als magisches, mächtiges Totemtier welches die Gemeinschaft führt, schützt und bewahrt. Die Monate Januar und Februar nannte man Wolfszeit. In dieser Zeit traten die Druiden ihre Reise in die Anderswelt an um zu schauen was für die Gemeinschaft dienlich ist. Auch bei den Indianern stand diese Zeit im Namen des Wolfes. So sahen sie ihn als Lehrer und Führer insbesondere in harten und kalten Zeiten.

Als Symbol des Lichtes wurde er in Griechenland gesehen. Die Begründer Roms, die Zwillinge Romulus und Remus, einst am Tiber ausgesetzt wurden von einer Wölfin gefunden und gesäugt. In China wird er Palast des Himmels von einem Wolf bewacht, in der Mongolei erscheint er als der Vorfahre von Dschingis Kahn. Im Hinduismus steht er für die Nacht und wird als Reittier von Furcht bringenden Göttinnen gesehen.  Die Yukon haben eine Weisheit die besagt, dass der Mensch sein Sozialverhalten vom Wolf und sein Ernährungsverhalten vom Bär lernen solle. In einer Legende der Schoschonen wird erzählt, dass der Wolf und der Koyote eine Diskussion führen was mit den Verstorbenen geschehen soll. Letztlich sind sie sich einig, dass verstorbenen Menschen nicht ins Leben zurückgeholt werden, damit es nicht zu viele Menschen auf der Erde gibt. In Schottland tragen viele Clans den Titel „Wolfsclan“. In der Vollmondzeit soll unser Schattenseite, welche gerne verdrängt wird wieder zum Leben erwachen. Genau das ist der Zeitpunkt, da der heulende Mondgesang die Reiche der Anderswelt öffnet.

Dies ist wohl auch ein Grund weshalb der Wolf nicht gerne gesehen wird. Weder in „Rotkäppchen und der böse Wolf“ noch in „Der Wolf und die sieben Geißlein“ spielt er eine sympathische Rolle und als Werwolf schon gar nicht. Dabei steht sein Amulett für Schutz, Gemeinschaftssinn, Führung und lädt eine dem Ruf der Seele zu folgen.  Im Medizinrad ist er im Süden zu finden. Der Zeit des Reifens und der Liebe.

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