Krafttier Hund

Krafttier Hund
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„Treu bin ich, ich höre zu, sehe dich, versteh dein Bedürfnis im Nu. 
Wachsam geh ich durch mein Leben, mein Instinkt warnt mich vor Beben. 
Wenn etwas sich zusammenbraut, der Sturm aufzieht, 
ist es mein inneres Wissen darum, das Lösungen hervorbringt, 
sich dem Toben stellt, nicht den Schwanz einzieht und flieht! 
Denn ich weiß, Lösung kann nur dann entstehen, 
wenn sich zwei Punkte in dieselbe Richtung bewegen und aufeinander zugehen. 
Freundschaft ist mir wichtig, ich bin mir meiner selbst gewahr, 
sind wir im Rudel, find ich das wunderbar! 
Denn einer alleine kann viel bewegen, doch in der Gruppe zu schaffen ist der größte Segen. Höre meinen Ruf, der die Tapferkeit im Herzen der Menschen schuf.
Treue hab ich dir geschworen, bin ich bei dir, wirst du von Neuem geboren. 
Nehm ich dich an die Hand, siegt Intuition über Verstand!“

Vor ca. 80.000Jahren begann die Entwicklung vom Wolf zum Hund durch die Zähmung von Menschenhand. Doch der Hund war es ,der den Menschen domestizierte (häuslich machte) und so vom Jäger und Sammler zum Bauern und Hirten entwickelte. Die gegenseitige Zähmung führte wohl dazu, dass der Hund neben der Katze zu dem beliebtesten Haustier gehört und eine sehr starke Bindung zu seinem Herrchen und Frauchen hat. Es gibt mittlerweile  unzählige Rassen die sich jedoch in ihrer Optik stark unterschieden. Vom kurz-bis langhaarig,  kurz- bis hochbeinig, von extrem schlank bis massig ist alles dabei. Ganz gleich ob so klein wie ein Kaninchen oder groß wie ein Fohlen, die Auswahl ist immens.  Dies liegt insbesondere an den vielen Züchtungen die der Mensch bis heute vornimmt. Ursprünglichen sollten lediglich spezielle Arten für besondere Aufgaben herangezogen werden, was jedoch mittlerweile eher in Vergessenheit geraten ist.

Mittlerweile treffen wir den Hund weltweit an. Jedoch soll er ursprünglich nicht in Neuseeland, Australien,  Neuguinea, Madagaskar und der Antarktis gelebt haben. Des Menschen treuer Begleiter wird bis zu 18 Jahre alt und braucht eine Aufgabe, damit er seiner Erfüllung folgen kann. Da einige Rassen sehr klug und gehorsam sind lassen sie sich gut zu z.B. Blindenhunden, Jagdhunden, Spürhunden, Wachhunden abrichten. Sie sind treu, anhänglich, gehorsam und haben stark ausgeprägte Sinne.  Der Geruchssinn  dieses  Tieres ist mit Abstand der am besten ausgeprägte Sinn. Mit ihrer empfindlichen Nase können sie durch dünne Wände oder auch Koffer riechen, weshalb sie von der Polizei  gerne als Komplizen in der Sprengstoff und Drogenfahndung eingesetzt werden.

Dieses Krafttier besitzt mit seinen fast 78 Chromosomen fast doppelt so viele wie der Mensch, der 46 aufweist.

In der Regel wirft eine Hündin zweimal im Jahr 2-12 Junge, die sie 8 Wochen lang säugt. Nach 9 Tagen öffnen die Welpen zum ersten Mal ihre Augen. Da Hunde Gewohnheitstiere sind, bevorzugen sie stets den gleichen Schlafplatz. Ist es ihnen zu heiß regulieren sie ihre Körpertemperatur über Hecheln, denn Hunde können nicht schwitzen.

In den Kulturen dieser Welt symbolisiert er bedingungslose Liebe, da er unsere Emotionen erspürt und dabei stets an unserer Seite bleibt. Ebenso ist er ein Begleiter der Götter wie z.B. Hermes, des Kriegsgottes Ares und der griechischen Göttin Hekate – der Göttin der Entscheidungen. Doch so mancher Gott bevorzugte wohl gleich die Gestalt des Hundes anzunehmen, wie der ägyptische Totengott Anubis. Anubis ist der Wächter über die unsterblichen und sterblichen Energien des Menschen. Eine Einbalsamierung verlief in Ägyptern nicht ohne seine Verbindung, schließlich sollte das Leben nach dem Tode gesichert sein. Daher war Anubis der Begleiter der Toten in die Hallen des letzten Gerichts. An seine Seite gesellten sich der Gott Khenti-Amentui (Osiris) und der Bestattungsgott Wepawet, beide ebenso in Hundegestallt.

Der dreiköpfige Hund namens Cerberus bewacht das Tor zur unteren Welt, damit weder ein Lebender ins Reich der Toten gelangen kann, noch ein Toter ins Reich der Lebenden. Im Orient ist es ein Brauchtum Hundestatuen vor Tempel-, Palast- und Grabeingänge zu platzieren. Auch bei den Germanen wacht ein Hund vor dem Tor zum Totenreich.  Schauen wir uns jedoch in russischen Legenden um, bewachen Hunde und Katzen das Paradies. Die keltische Jagdgöttin Epona und auch Druiden hatten als Geleit und treuen Gefährten den Hund Cu um zwischen den Welten zu wandeln.

König Arthur wurde mit seinem Hund Caball und der irische Held Ulster mit seinem Jagdhund Cu-Chulainn begraben. So sollen sie sicher ins Jenseits geführt werden. Als treuer Begleiter der Heiligen wurde er im Christentum verehrt. Schwarze Hunde wurden jedoch verkannt, da sie Begleiter der Hexen und Magier waren und durch ihren Spürsinn als Orakeltier angesehen waren. Als Symbol für Status, Macht, Gesundheit und Wohlergehen wird das Krafttier Hund in Japan verehrt. Ebenso ist er auf dem Wappen französischer Edelleute zu sehen.

In vielen Kulturen dieser Welt finden wir dieses Krafttier als Symbol für das Bewusstsein des Menschen, Stabilität von Beziehungen, Treue und die Kunst im Hier und Jetzt zu sein. Das Hundeamulett steht für Schutz und Wachsamkeit. Die Elemente Erde und Waser sind dem Hund zugeordnet und auch am Nachthimmel finden wir unter den Sternenbildern den großen und kleinen Hund.  Und finden wir nicht sprichwörtlich des Pudels Kern oder sind auf den Hund gekommen?

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